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Wie geschieht die richtige Haarpflege

von Sandra Stöckli | Okt 22, 2017 |

Der schonende Umgang mit dem Haar beginnt bei der Haarwäsche

Der schonende Umgang mit dem Haar beginnt bei der Haarwäsche. Die Temperatur des Wassers sollte nicht zu heiß sein; das Shampoo soll möglichst mild und frei von Duft-und Konservierungsstoffen, Paraphene und Sillikone sein, wenn möglich Bio Shampoos.

Die Haare nur alle 2-3 Tage waschen, damit sich der Schutzfilm auf der Kopfhaut bilden kann. Besteht eine Kopfhautreizung sowie eine fettige, gelbliche Schuppenbildung, benutzt man am besten ein Antipilz-Shampoo“, welches 2x die Woche angewendet und mindestens 5min. in die feuchte Kopfhaut einwirken sollte. Der Grund hierfür ist nicht, dass eine ansteckende Pilzerkrankung der Kopfhaut vorliegt, sondern es handelt sich meistens um ein sog. Seborrhoisches Ekzem“, bei dem es zu einer Verschiebung des oberflächlichen Keimspektrums auf der Kopfhautoberfläche kommt.

Einer der zu unserer Kopfhautflora gehörenden Keime vermehrt sich hierbei zu stark. Dieser gehört – wie man weiß – zu der Kategorie der Hautpilze und spricht in der Regel gut auf ein derartiges Shampoo an, welches bei Zweithaar-Spezialistin oder in einer Apotheke erhältlich ist. Das seborrhoische Ekzem tritt übrigens immer wieder auf – häufig in den Wintermonaten intensiver als im Sommer und oft durch Stress ausgelöst!

Trockene weißliche Kopfhautschuppen lassen sich durch ein normales Schuppenshampoo bekämpfen; hier hilft auch ab und zu eine nächtliche Kopfpackung mit reinem Olivenöl

Optimale Unterstützung durch FENOLIA

Wo sich die spezifische Linie FENOLIA www.Fenolia.it/de/ sehr bewährt? Während der Kopfwäsche empfiehlt sich eine leichte Kopfhautmassage mit kreisenden Fingerspitzen. Hierdurch wird die Durchblutung der Kopfhaut gefördert. Lose Haare werden aus der Kopfhaut entfernt, wodurch Platz für nachwachsende Haare geschaffen wird und festhaftende Schuppen in und um die Follikelöffnungen in der Kopfhaut werden leichter entfernt.

Mein Wissen für eine bessere Haarpflege

  • LUFTTROCKNUNG - Im Sommer ist es von Vorteil, die Haare an der Luft trocknen zu lassen. Hierdurch wird die natürliche Haarwelle gefördert!
  • FÖHNEN -Wird geföhnt, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Lufttemperatur nicht zu heiß eingestellt wird; spätestens der Geruch nach verbranntem Horn sollte diesbezüglich Warnung sein! Gleiches gilt natürlich für Fönhauben und elektrische Lockenstäbe.
  • DAUERWELLEN - Dauerwellen sollten schonend sein (am besten leicht basische Dauerwellen); das Strähnchen-, die Tönung oder das Haarefärben überlässt man am besten dem Friseur!
  • BLONDIEREN - Insbesondere das Blondieren will gelernt sein und hinterlässt – wenn zuhause durchgeführt – nicht selten Haarschäden, die über Monate auswachsen müssen.
  • KÄMME - Kämme sollten nicht abgebrochene Zacken haben, damit würde der Haarschaft verletzt, nicht zu enge und spitze Zacken.
  • BÜRSTEN - Bürsten sollten weiche Borsten mit abgerundeten Enden haben. Während des Bürstens ziehen sie den Bodentalg bis an das Ende der Spitzen wobei die Spitzen so eine optimale Nahrung erhalten und gegen verfilzte Haare helfen.
  • HAARKUREN - Spezielle Haarkuren, die nach dem Ausspülen des Shampoos in das feuchte Haar einmassiert und nach gewisser Einwirkzeit (5-10min.) durch mehrmaliges Ausspülen mit lauwarmem Wasser wieder entfernt werden. Bewährt haben sich z.B. Haarkuren mit Kokosbestandteil, Milchproteinen, Olivenöl Argan oder aber auch anderen schützenden Substanzen. Folge der Anwendung von Haarkuren ist die Vermeidung des Verfilzens der Haare durch Feuchtigkeit zufuhr, die besser übereinander gleiten durch Ionen-Ausgleich, sowie ein besonderer Glanz und damit eine stärkere Betonung der eigenen Haarfarbe!
  • HAARDIAGNOSE - Um eine Diagnose Ihrer Kopfhaut und somit das richtige Produkt zu wählen empfehlen wir eine Kopfhaut und Haardiagnose zu machen. Diese beansprucht 10 Min.

Haartherapie

  • EFFEKTE - Einen durchblutungsfördernden Effekt und damit möglicherweise haarwuchsfördernde Wirkung haben Coffein- oder Tinctura Pfaffia haltige Shampoos und Lotionen, mit denen die Haare auch täglich gewaschen werden können. Dabei empfehle ich die Bio Linie Raywell.
  • HORMONELLER HAARAUSFALL - Besteht der Verdacht auf einen hormonellen oder erblich bedingten Haarausfall, lohnt sich ein Versuch mit Meso, Laser Therapie oder rezeptfreie erhältlichen Tinkturen der 17-alpha Östradiol enthalten, eine Substanz, die den Einfluss von männlichen und von Stresshormonen auf die Haarwurzel blockiert ohne hormonelle Nebenwirkungen auszulösen. Darüber hinaus lässt sich mit Kopfhautlösungen, welche Minoxidil enthalten, ein Therapieversuch bei ausfallenden Haaren durchführen. Diese Lösungen sollten kräftig in die Kopfhaut einmassiert werden, um die bis zu 8 mm unter der Kopfhautoberfläche liegenden Haarwurzeln von außen überhaupt zu erreichen. Auch Nahrungsergänzungspräparate sind hilfreich.
  • PILLE - Bei Frauen lohnt sich ein Blick auf die Pillenpackung: Nehme ich ein Kombinationspräparat mit einem sogenannten „Antiandrogen, Gestagen", welches den Einfluss männlicher Hormone auf die Talgdrüsen und damit die Tendenz zu unreiner Haut oder Akne deutlich reduzieren kann! Hier sind in einer Reihe mit absteigender Wirkung insbesondere die Inhaltsstoffe Cyproteronacetat (CPA), Dienogest (DNG), Spironolacton, Chlormadinonacetat (CMA)und Drospirenon (DRSP) zu nennen. Enthält die eingenommene Antibabypille keine dieser Substanzen, sollte das Gespräch mit dem Hautarzt oder Gynäkologen gesucht und die Pille ggf. umgestellt werden!
  • ERBLICHER HAARAUSFALL - Männer können sich – bei Vorliegen eines erblich bedingten Haarausfalles – von ihrem behandelnden Arzt eine hochwirksame, rezeptpflichtige Tablette gegen Haarausfall verschreiben lassen, die in vielen Fällen sogar die eigenen Haare wieder sprießen lässt so lange die Haarwurzel noch aktiv ist.
  • ÖSTROGENMANGEL - Ist davon auszugehen, dass sich allmählich ein Östrogenmangel bemerkbar macht (beginnende Wechseljahre), kann, bevor ein echtes Hormonpräparat eingenommen wird, der Einsatz von Soja-Extrakt oder aus der Wurzel der Silberkerze (Cimicifugawurzel-Extrakt) oder Pulver aus der Mexikanischer Yams Wurzel, sinnvoll sein. Diese Substanzen fördern die körpereigene Östrogenproduktion der Frau und haben darüber hinaus einen hemmenden Einfluss auf das haarschädigende Testosteron.

Fazit

  • Haarausfall oder Strukturschäden der Haare kann mit einer Reihe von Maßnahmen begegnet werden, ohne dass unbedingt und sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Hierzu gehören eine gesunde Lebensführung, die richtige Haarpflege, bestimmte sportliche Aktivitäten, ausreichender Schlaf sowie möglichst die Vermeidung von Stress!
  • Darüber hinaus stehen uns heute eine Reihe von Therapeutika (Shampoos, Tinkturen, Nahrungsergänzungs-Präparate, pflanzliche Hormone) zur Verfügung, die ohne ärztliche Verordnung bezogen werden können und mit denen eine Vielzahl von Haarproblemen von Frauen und Männern wirksam behandelt werden können.
  • Darauf hinzuweisen ist allerdings, dass bei Ausbleiben einer Wirkung der eingeleiteten Maßnahmen oder bei Verschlechterung des Haarausfalles trotz der angewendeten Therapeutika nicht gezögert werden sollte, einen auf Haarerkrankungen spezialisierten Facharzt – in der Regel einen Dermatologen = Hautarzt – aufzusuchen!
  • Gerne empfehle ich einen Dermatologen, mit dem ich stetig in Zusammenarbeit bin.

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